Startschuss in Gladbeck-West: Neues Quartier am Bahnhof nimmt Form an
Fünf Hektar mit Potenzial
Am Bahnhof Gladbeck-West soll auf rund fünf Hektar Fläche ein modernes, gemischt genutztes Quartier entstehen. Vorgesehen sind neue Wohnungen, ergänzende Gewerbe- und Dienstleistungsangebote sowie ein neues Bahnhofsgebäude. Dazu kommen eine moderne Radstation, eine leistungsfähige Park-and-Ride-Anlage und ein neugestalteter Bahnhofsvorplatz.
Verkehr, Wohnen und Stadtgestaltung verknüpfen
Das heutige Erscheinungsbild des Bahnhofs wird den gewachsenen Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Verknüpfung von Verkehr, Aufenthaltsqualität und städtebaulicher Gestaltung soll künftig deutlich verbessert werden. Zentraler Baustein ist ein attraktiver Bahnhofsplatz, der als Eingangstor zur Stadt dient und eine barrierefreie Verbindung in Richtung Innenstadt schafft.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise: Ausbau der Park-and-Ride-Anlage, Entwicklung neuer Wohnbebauung auf dem Areal des GWG-Immobilienbestandes, Errichtung der Radstation und des neuen Bahnhofsgebäudes. NRW.URBAN unterstützt die Stadt dabei als Entwicklungsgesellschaft.
Siedlung und Mobilität verzahnen – Ziel der Landesinitiative
„Der Bahnhof Gladbeck-West hat das Potenzial, sich vom reinen Verkehrspunkt zu einem lebendigen Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln“, so Bürgermeisterin Bettina Weist. „Mit der Unterstützung des Landes und im Rahmen von ‚Bauland an der Schiene‘ können wir diesen wichtigen Impuls für die Stadtentwicklung gezielt voranbringen.“
Ziel der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ ist es, Flächen in unmittelbarer Nähe zu Haltepunkten des schienengebundenen Nahverkehrs gezielt für den Wohnungsbau zu aktivieren – um zusätzliche, bezahlbare Wohnangebote zu schaffen und klimafreundliche Mobilität zu stärken, indem Wohnen und Arbeiten näher an die Schiene rücken.
Visualisierung von RHA REICHER HAASE ASSOZIIERTE GMBH, Aachen
