Ehemalige Realschule in Monschau – Abschluss des Bau.Land.Partner+-Prozesses
Erkenntnisse aus der Untersuchung
Die Analyse zeigt, dass das Areal aufgrund seiner Lage und der Gebäudestruktur aus den 1960er-Jahren nur eingeschränkt für bestimmte Nutzungen geeignet ist. Die Höhenunterschiede zwischen den Gebäuden, die Erreichbarkeit sowie der energetische Zustand erschweren eine wirtschaftliche Umnutzung. Während das Hauptgebäude aufgrund seiner Konstruktion grundsätzlich weiterentwickelt werden kann, wären andere Gebäudeteile nur mit erheblichem Aufwand nutzbar und werden daher langfristig als rückbaubedürftig eingestuft.
Mit Abschluss des Projekts verfügt die Stadt Monschau nun über eine klare fachliche Grundlage, um über die Zukunft des Geländes zu entscheiden. Die Ergebnisse ermöglichen eine realistische Einschätzung der Potenziale und Grenzen des Standorts und bilden damit die Basis für die weiteren politischen Beratungen.
Go4Bauland: Unterstützung für Kommunen in ähnlichen Situationen
Der Fall Monschau zeigt, wie die Initiative Go4Bauland Kommunen dabei unterstützt, komplexe oder brachliegende Flächen systematisch zu betrachten und belastbare Entscheidungsgrundlagen zu erhalten. Kommunen, die vor vergleichbaren Herausforderungen stehen, können sich im Rahmen des aktuellen Bewerbungsaufrufs mit ihren Standorten beteiligen. Vor einer Bewerbung findet ein unverbindliches Qualifizierungsgespräch statt, in dem Fragen zur Eignung der Flächen, zu lokalen Rahmenbedingungen und zu möglichen Anschlussoptionen geklärt werden.
Die Frist für den aktuellen Bewerbungsaufruf ist der 31. März 2026. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Foto: Christoph Kniel
